Soziale und ökologische Nachhaltigkeit der eXemptec Gruppe /
Klimaschutzpartner 2021 / 2022


Als mittelständisches IT-Dienstleistungsunternehmen bieten wir unseren Kunden Services und Support in den Bereichen User Help Desk, Repair und Onsite-Services. Komplette Rollouts, das Fertigen von kundenspezifischen Systemen sowie die zugehörige Logistik und Lagerhaltung übernehmen wir ebenfalls für unsere Kunden. 

Eine große Hebelwirkung zur Umsetzung von Nachhaltigkeit liegt hier im Lifecycle Management der Geräte.

Die Gestaltung einer nachhaltigen Wertschöpfungskette im IT-Bereich beginnt beim Einkauf. Ziel ist es, bereits bei der Beschaffung auf energieeffiziente Produkte und Dienstleistungen zu setzen, z. B. unter Berücksichtigung von Umweltsiegeln. Bereits in den Rahmenverträgen mit Kunden und Lieferanten werden Nachhaltigkeitsmerkmale der einzelnen IT-Produkte gefordert und ausgewiesen.

Weitere nachhaltige Kernkompetenzen liegen in den Feldern Employer Branding, Mobilitätsverhalten des Außendienstes, optimaler Einsatz von Ressourcen sowie das ständige Optimieren der Lieferketten. Hierzu werden quartalsweise Berichte aus entsprechenden Abteilungen ausgewertet, um die Prozesse ständig überwachen und anpassen zu können. 

Die drei Dimensionen Wirtschaft, Umwelt und Soziales finden hier Berücksichtigung in den Bereichen Marketing, sinnvolle Investitionen, Reduzierung von Abfall und Emissionen, Ausbildung von Umweltbeauftragten sowie in der Sicherung von Arbeitsplätzen, Bildung und in der Positionierung eines gesunden Stakeholder-Managements.

Effizienz zu steigern gelingt unter anderem im Fuhrparkmanagement durch den Einsatz von Elektro- und Hybridautos sowie durch die Optimierung des Einkaufsverhaltens. Die Suffizienzfaktoren werden hauptsächlich im Personalbereich deutlich z.B. durch Themen wie Konsumverhalten, Entschleunigung und Work-Life-Balance.

Da wir kein produzierender Betrieb sind, beschränkt sich die Konsistenz überwiegend auf die Bereiche Einkauf, Vertrieb und Marketing. In diesen Bereichen wurden Arbeitsgruppen zum Thema Nachhaltigkeit eingerichtet, die in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung und dem Sustainability Coordinator Maßnahmen festlegen und umsetzen sowie Berichte zum Thema verfassen. Diese Mitarbeiter werden regelmäßig im Bereich nachhaltiges Wirtschaften geschult und geben erlerntes Wissen dann intern weiter. 

Als nachhaltiges Geschäftsmodell arbeiten wir derzeit an der Einführung eines Vier-Stufen-Modells. Nach Identifikation der Kontextfaktoren wie Umfeld und Stakeholderanforderungen wird die normative Positionierung bzgl. Vision, Politik und Kultur erarbeitet. Im Anschluss wird die strategische Positionierung, also Planung und Strategie festgelegt. Dann erfolgt die operative Umsetzung in den Bereichen des Unternehmens. Diese Analyse bietet einen guten Überblick über die Schwerpunkte des Unternehmens und erlaubt somit eine zielgerichtete Umsetzung der festgelegten Nachhaltigkeitsstrategie. 

Den Stakeholdern, also Gesellschafter, Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten, kommt eine zentrale Bedeutung zu, da diese Gruppen durch Ihre Mitarbeit und Ihr Feedback maßgeblichen Einfluss auf die Ausrichtung des Unternehmens haben. Durch den aktiven Austausch und das Einbeziehen der Stakeholder in unsere internen Prozesse und Organisationen gewinnen wir zusätzliche Aspekte bezüglich ökonomischer, sozialer und ethischer Interessen und Erwartungen. Diese können dann in unserer Entscheidungsfindung berücksichtigt und eingebunden werden. 

Unsere Mitarbeiter haben den größten Einfluss, da sie durch tägliche Dialoge sowie Ideenfindungsteams ständig und unmittelbar an den Prozessen beteiligt sind. 

Durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit unseren Kunden und Lieferanten ist es uns möglich, Kundenbeziehungen über Jahre zu festigen. Durch das entstandene Vertrauen sind Kooperationen im Bereich Umweltfreundlichkeit, Preisfindungen sowie Qualitätsansprüche möglich. Das wiederum stärkt die personelle und wirtschaftliche Stabilität und den Marktausbau sowie das Image und die Außendarstellung in Sachen Nachhaltigkeit. 

Mobilität, Globalisierung sowie Arbeit/Gesundheit sind die Megatrends, die den größten Einfluss haben auf unsere geplanten Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Durch die zunehmende Globalisierung können wir von verbesserter Zusammenarbeit, schnelleren Lieferwegen und optimaler Kommunikation mit Kunden und Lieferanten profitieren. Auch sind Innovationen und Neuerungen allen zugänglich und können für das eigene Unternehmen eingesetzt werden. Überstaatliche Organisationen formulieren Regeln, um all diese Vorteile zu ermöglichen und ein stetiges Wirtschaftswachstum zu ermöglichen.

Durch das Etablieren von Homeoffice und mobilem Arbeiten konnte die Mitarbeitermotivation gesteigert und der Ressourcenverbrauch reduziert werden. Die Produktivität der Mitarbeiter ist seit dem Beginn der Homeoffice Regelungen aufgrund der Covid-19 Phase deutlich gestiegen. Auch die durchgeführten Online Workshops zu den Themen Work-Life-Balance, Bio Food und Fairtrade haben großes Interesse gefunden und brachten ein durchweg positives Feedback im Bereich soziale Nachhaltigkeit.